Autor
Dessislawa Semkowska
Artikel
Resonanz ohne Grenzen – die Briefe, die Radio Bulgarien im Juni 2026 erreichten
Sonntag 12 Juli 2026 14:21
Sonntag, 12 Juli 2026, 14:21
FOTO Dessislawa Semkowska
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Von Deutschland bis Pakistan, von Argentinien bis Indien – Radio Bulgarien trifft weiterhin Menschen, die durch ihr Interesse an unserem Land verbunden sind. In ihren Briefen teilen sie Erinnerungen, Glückwünsche und Dankbarkeit für die Möglichkeit, durch unsere Online-Veröffentlichungen und Sendungen Bulgarien näher zu sein.
Der Sieg von DARA beim „Eurovision Song Contest“, die Erfolge bulgarischer Sportler, unsere Sehenswürdigkeiten und das 90-jährige Jubiläum des Bulgarischen Nationalen Rundfunks gehören zu den Themen, die die Hörer und Leser von Radio Bulgarien begeistert haben und die in den Briefen, die uns im Juni erreichten, ihren Niederschlag fanden.
Doch sehen Sie am besten selbst:
„Liebe Freunde bei Radio Bulgarien! Zunächst möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ihres Senders ganz herzlich zum 90-jährigen Jubiläum gratulieren. Darüber hinaus gratuliere ich Bulgarien zum Gewinn des Eurovision Song Contest. Außerdem danke ich Ihnen für die schöne QSL-Karte, die Sie mir als Bestätigung für meinen letzten Empfangsbericht geschickt haben. Als Fan des Eurovision Song Contests fand ich es gut, dass Sie in der gehörten Sendung neben dem Besuch des bulgarischen Premiers in Deutschland auch dem Sieg Bulgariens bei diesem Wettbewerb viel Zeit gewidmet haben. An der Berichterstattung wurde die Bedeutung dieses Erfolgs für Bulgarien über die Musikszene hinaus deutlich. Ich freue mich, dass der Wettbewerb im nächsten Jahr zum ersten Mal in ihrem Land stattfinden wird und Bulgarien somit eine große Chance bekommt, sich der Welt zu präsentieren. Auch Radio Bulgarien leistet einen großen Beitrag, Bulgarien in allen Facetten einem internationalen Publikum verständlich zu machen. Ich freue mich sehr, dass Ihre informativen und unterhaltsamen Programme auf Deutsch immer noch im Internet zu hören sind und wünsche sowohl Ihnen als auch mir, dass dies auch in Zukunft so bleibt“, schreibt Oliver Fülla aus Deutschland.
Auch sein Landsmann und treuer Hörer unserer Sendungen, Dieter Feltes, geht auf den Eurovision Song Contest ein: „Es freut mich sehr, das Bulgarien den ESC gewonnen hat und die Veranstaltung im nächsten Jahr nach Sofia kommt. Ich finde, dass dies ein schönes Lied abgestimmt auf die heutige Jugend ist. Ich glaube, dass Bulgarien noch nie soweit beim Eurovision Song Contest gekommen ist.“
Andreas Feßler aus Deutschland widmete auch ein paar Zeilen diesem Sieg: „Herzlichen Glückwunsch anDARA und ihrem Lied ‚Bangaranga‘ beim Eurovision Song Contest. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Im Jahr 2027 wird Bulgarien Gastgeber sein.“
Und im Schreiben unseres langjährigen Hörers aus Pakistan, Muhammad Bashir, der unsere Sendungen stets mit großem Interesse verfolgt, heißt es: „Herzliche Grüße an das geschätzte Team von Radio Bulgarien. Ich hoffe, dass es Ihnen allen gut geht und Sie bei bester Gesundheit sind. Ihre Nachrichten und Berichte über aktuelle Ereignisse sind sehr wertvoll, weil sie auf Fakten beruhen und mit hoher journalistischer Kompetenz präsentiert werden. Ich schätze die Art und Weise, wie Sie klare und ehrliche Informationen über die Entwicklung, die Kultur und die internationalen Beziehungen Bulgariens vermitteln. Ich habe den Artikel über die bulgarische Jugendmannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik gelesen, die bei den Weltmeisterschaften für Menschen mit Down-Syndrom in Sofia die Bronzemedaille gewonnen hat. Ich habe mich sehr über diesen Erfolg gefreut. Der Gewinn einer Medaille bei einer Weltmeisterschaft ist für jedes Land ein Grund zum Stolz. In diesem Fall ist er jedoch etwas ganz Besonderes, weil er das Talent, die harte Arbeit und die Entschlossenheit der jungen Sportlerinnen und Sportler mit Down-Syndrom hervorhebt. Vielen Dank, dass Sie eine so inspirierende und bedeutende Nachricht veröffentlicht haben“, schreibt Muhammad Bashir und weiter: „Ich habe auf Ihrer offiziellen Internetseite auch den Bericht über die Bemühungen Bulgariens gelesen, mehr Touristen aus Rumänien, Deutschland und Polen anzuziehen. Der Artikel war sehr informativ und leicht verständlich. Es war interessant zu erfahren, dass Rumänien nach wie vor einer der wichtigsten touristischen Tourismusmärkte Bulgariens mit zahlreichen Besuchern ist. Positiv finde ich auch, dass sich der deutsche Markt erholt und viele Flüge nach Warna und Burgas geplant sind, was zu einem Anstieg der Touristenzahlen führen wird. Auch die steigende Zahl der Buchungen aus Polen ist ein Zeichen für eine positive Entwicklung des bulgarischen Tourismus. Ich bin der Ansicht, dass eine solche Zusammenarbeit zwischen den Ländern für das Wirtschaftswachstum und den kulturellen Austausch von großer Bedeutung ist. Sie trägt außerdem dazu bei, dass sich Menschen verschiedener Nationen durch Reisen und touristische Erlebnisse besser kennenlernen und verstehen“, bemerkt sehr treffend Muhammad Bashir aus Pakistan.
FOTO Dessislawa Semkowska
Dankesworte aus unserer traditionsgemäß sehr aktiven Hörerschaft der Albanischen Redaktion erreichten uns im Zusammenhang mit der Kundgebung vor der albanischen Botschaft in Sofia zur Unterstützung der Proteste in Albanien gegen die Bebauung geschützter Gebiete an der südlichen albanischen Adriaküste.
Pali Ndoja: „Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Wir lieben das bulgarische Volk!“
„Bravo!“ schrieben Mimoza Gordani Seferi und Nadire Hoxha.
Glückwünsche gingen außerdem zum 2. Juni, dem Tag des Dichters und Freiheitskämpfers Christo Botew und aller für die Freiheit Bulgariens Gefallenen, ein: „Christo Botew ist der Held, der bulgarische Dichter, dessen Werke ins Albanische übersetzt wurden und in der Anthologie der bulgarischen Dichtung enthalten sind, die ich mit Freude in meiner Bibliothek besitze – zusammen mit den Werken des großen Iwan Wasow“, schreibt Shuaip Memishaj aus Albanien.
In einem Kommentar zu unserem albanischsprachigen Facebook-Beitrag über die Sauberkeit des Meerwassers an der bulgarischen Schwarzmeerküste schreibt Fadil Ribari aus dem Kosovo:
„Das stimmt! Von 1989 bis 2007 habe ich jedes Jahr meinen Urlaub an der wunderschönen und sauberen bulgarischen Schwarzmeerküste verbracht.“
Wir danken Fadil Ribari, der unsere Albanische Redaktion nie vergisst – ganz gleich, wohin ihn seine Reisen auch immer führen: „Ich möchte Ihnen herzliche Grüße senden, Ihnen einen schönen Tag und eine erfolgreiche neue Woche wünschen. Seien Sie gewiss, dass Sie immer in meinen Gedanken sind, denn ich bin mit Radio Bulgarien aufgewachsen“, heißt es in einem seiner Briefe an uns.
Fadil Ribari mit seiner Ehefrau
FOTO Fadil Ribari
„Vor vielen Jahren habe ich Bulgarien sowie die Städte Sofia und Burgas am Schwarzen Meer besucht. Außerdem bin ich mit dem Auto von Sofia bis nach Montenegro an der Adriaküste gereist. Bulgarien ist ein wunderschönes Land und seine Bräuche sind sehr interessant. Ich gratuliere Ihnen herzlich zum 90-jährigen Jubiläum von Radio Bulgarien. Ich bin Ihr Hörer seit der Zeit, als Sie noch auf Kurzwelle sendeten und Radio Sofia hießen“, schreibt uns Jawahar Almeida aus Indien.
Horst Cersovsky aus Deutschland meldete sich aus Nordirland mit folgenden Zeilen: „Liebe deutsche Redaktion von Radio Bulgarien, heute habe ich die deutsche Sendung vom BNR im Urlaub in Nordirland gehört. Das Hören des Programms aus Sofia hier im Norden von Europa war mit Blick auf das Meer und die Causeway-Küste besonders entspannt.“
FOTO Horst Cersovsky
Und hier ein Auszug aus dem Brief von Olaf Münzer aus Deutschland: „Hallo Radio Bulgarien, ich grüße Euch aus dem schönen Sozopol, wo ich derzeit Urlaub mache. Bin eher durch Zufall auf Eure Seite gestoßen. Eigentlich hatte ich einem örtlichen Wetterbericht gesucht. Als alter DX-er war ich überrascht, dass es den deutschen Dienst von Radio Sofia noch gibt. Dabei kamen bei mir wieder Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ auf, wo wir mit dem Kofferradio am Strand hockten und über Kurzwelle Nachrichten aus der Heimat und der großen weiten Welt horchten. Heutzutage kommt ja alles problemlos übers Internet - aber ich fands damals trotzdem spannender … Ich habe Eurer Seite auch den Artikel „Bulgarien will Rückgang deutscher Touristen stoppen“ gelesen und kann vielem darin zustimmen. Es müsste viel mehr an der Erreichbarkeit des Landes und auch der Wahrnehmung von Bulgarien getan werden. Unser Hotel z.B. ist Mitte Juni gerade mal zur Hälfte gefüllt und man könnte jeden ausländischen Gast mit Handschlag begrüßen, während in anderen Regionen wie Mallorca oder Italien die Bevölkerung versucht, den stetig wachsenden Touristenstrom mit Protesten abzuwehren. Aber sicher müsste auch die Wahrnehmung von Bulgarien generell verbessert werden. Gerade Jüngere haben Bulgarien als Urlaubsland gar nicht auf dem Schirm. Eine Bekannte fragte mich entgeistert, als ich ihr erzählte das ich nach Sozopol fahre, ob ich im Kriegsgebiet Urlaub machen würde. Dabei kommt die Endung -pol doch von den Griechen und hat mit den Ukrainern /Russen gar nichts zu tun, musste ich ihr erst einmal erklären (!). Sicher, die eingeschleppten Rumänischen und Bulgarischen Sozialimmigranten haben gerade bei uns im Ruhrgebiet nicht unbedingt ein positives Image für die Region aufgebaut. Die kulturellen und Landschaftlichen Schönheiten eines Landes sind bei derartigen Diskussionen leider vollkommen irrelevant. Dies könnte sich vielleicht ändern, wenn Bulgarien sich in den Medien als eine preiswerte alternative zu den überlaufenen Urlaubszielen vorstellt, mit schönen feinsandigen Stränden und abwechslungsreichen Angeboten für alle Altersgruppen. Zum Beispiel durch einen Film über eine Hochzeitsreise. Trauung im -Castle of Ravadinovo-, anschließende Flitterwochen in der Altstadt von Sozopol, mit einer Land und Leute Tour zu den Lavendel- und Rosenfeldern, Klöstern und einer Flussfahrt“, schreibt Olaf Münzer.
Ob
von den schönen bulgarischen Stränden oder aus den entlegensten
Winkeln der Welt – die wunderbaren Rückmeldungen, die Sie uns zu
unseren Sendungen schicken, freuen uns uns immer ganz besonders!
FOTO Dessislawa Semkowska
„Liebe Freunde! Mit großer Freude höre ich immer Ihre Sendungen über Ihr wunderschönes Land – Bulgarien. Vielen Dank für Ihre Arbeit, die zur bulgarisch-russischen Freundschaft beiträgt und das schöne Bulgarien in Russland bekannt macht“, schrieb uns Viktor Guzhov aus Russland.
„Ich verfolge die Sendungen Ihres Programms weiterhin, wann immer es mir möglich ist. Wie immer bereitet es mir große Freude, Nachrichten, kulturelle Beiträge und verschiedene Aspekte des Lebens in Ihrem Land zu hören. Herzliche Grüße aus Valladolid und bis zum nächsten Mal!“, schreibt Juan Carlos Pérez Montero aus Spanien.
„Die Sendungen aus Bulgarien zu hören, ist stets ein Vergnügen. Mein Dank gilt der Deutschen Redaktion für Ihre informativen Nachrichten und spannenden Programmbeiträge“, lobt Lars Gellermann aus Deutschland.
„Herzliche Grüße aus Argentinien! Ich genieße Ihr Programm sehr, das uns mit den Ereignissen des Alltags in Bulgarien sowie mit der Kultur und Musik Ihres Landes vertraut macht. Besonders freue ich mich darüber, dass es auf der Internetseite von Radio Bulgarien inzwischen einen Bereich gibt, in dem monatlich der Eingang der Hörerpost bestätigt wird – und das auf Spanisch!“, schreibt David Iurescia aus Argentinien.
„Vielen Dank für Ihre interessanten Sendungen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Störungsfreien Empfang und 73!“, schreibt Alexander Golubev aus Russland.
FOTO Andree Bollin
„Liebe Dessislawa Semkowska und liebes Team von BNR / Radio Bulgarien, ich sende Ihnen wieder einmal schöne frühsommerliche Grüß und bedanke mich für Ihre Audio-Programme“, schreibt Thomas Voelkner aus Deutschland.
Und im Brief von Martina Pohl aus Deutschland heißt es: „Liebe Redaktion vom Bulgarischen Nationalen Rundfunk, heute sende ich Ihnen wieder einen Empfangsbericht für den Monat Juni zu. Vielen herzlichen Dank für die Zusendung von zwei weiteren QSL-Karten von Ihrem Sender. Ich habe mich wieder sehr darüber gefreut. Die historischen Aufnahmen (90 Jahre) dieser Serie sind etwas ganz Besonderes.“
FOTO Jawahar Almeida
Wir schließen unsere Postmappe mit dem Brief von unserem Stammhörer Peter Vaegler aus Deutschland, über den wir uns ganz besonders gefreut haben, da er sich längere Zeit nicht bei uns gemeldet hatte: „Liebe Freunde in Sofia, seitdem Ihre Sendungen nur noch im Internet zu hören sind, habe ich Ihre Programme nur noch selten gehört, obwohl ich Radio Bulgarien seit über 50 Jahren höre (damals Radio Sofia). Ich habe die QSL-Karten-Serien sehr geliebt, weil sie immer einen typisch bulgarischen Bezug hatten. Ich habe ja 50 Jahre in der Stadt Stralsund gelebt, bin aber kürzlich wieder in die Nähe meines Geburtsortes gezogen. Ich habe heute früh von 06.55 - 07.23 Uhr UTC Ihre Sendung vom 03.07. verfolgt. In der Sendung ging es neben den Nachrichten und dem Wetter auch um das eventuell gemeinsam mit der Ukraine zu bauende Atomkraftwerk Belene. Dieses Kraftwerk ist ja schon seit 1987 im Bau, da dürften inzwischen technisch viele Verbesserungen notwendig sein“, meint Peter Vaegler und weiter: „Meister Manol als legendäres Lied ist sehr interessant, denn z.B. gibt es in Rumänien eine ähnliche Sage, da geht es aber um den Bau eines Klosters. So hat wohl jedes Land seine eigene Interpretation. Da man Ihre Sendungen zeitunabhängig nachhören kann, werde ich wieder öfter einschalten“, schreibt unser lieber Stammhörer Peter Vaegler und wir freuen uns auf neue Post von ihm und Ihnen allen, liebe Freunde!
Denn jeder Brief, den wir erhalten, ist ein Zeugnis dafür, dass Radio Bulgarien sein internationales Publikum weiterhin erreicht und Verbindungen über Grenzen hinweg schafft. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihr Interesse an Bulgarien und sind gespannt auf Ihre nächsten Rückmeldungen und Eindrücke.
Übersetzung: Rossiza Radulowa